Die Weltordung

Nach der Auffassung der Magier entstand der Kosmos aus der Leere, dessen Kraft sich zerstreute und die Unvollständigkeit erschuf; die wiederum Raum, Zeit, Bewegungen und Verbindungen ermöglichte. Ursachen zogen Wirkungen nach sich, bildeten eine sich ständig wandelnde Kausalmatrix, die den gesamten Kosmos verband. Das Leben entwickelte sich. Elemente reagierten miteinander, Zellen schlossen sich zu komplexen Organismen zusammen und die ihnen innewohnenden Kräfte verdichteten sich zu Vitalkörpern, die jeden Menschen, jedes Tier und jede Pflanze gleichermaßen durchdrangen. Sie waren der Quell des Lebendigen. Dann erwuchs das Bewusstsein, der Geist entstand und bot die Möglichkeit der Erkenntnis.

Die Leere ist eine zentrale Macht der Magier, sie stellt die omnipotente Kraft und den wesentlichen Bestandteil des Lebens dar und wird mit dem alten Begriff der ›materia prima‹, die erste Materie, gleichgesetzt. Unter diesem Traditionsbegriff soll aber keine greifbare Materie verstanden werden, sondern hier steht eher das Potenzial Materie zu werden im Vordergrund.